Maßnahmenbereiche/Netzwerke
Lösung der Nährstoffproblematik PDF Drucken

In der Bioenergie-Region Südoldenburg trägt die Veredlungswirtschaft mit den vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweigen zu einer überdurchschnittlichen Wirtschaftskraft mit hohen Wachstumsraten bei. Die hohen Viehdichten führen allerdings zu Nährstoffüberschüssen, d.h., dass ein Teil der tierischen Nebenprodukte nicht vor Ort zur Düngung der eigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen  verwendet werden kann. Daher wird der sinnvolle Umgang mit diesen Stoffen ein wichtiges Kriterium für die Zukunftsfähigkeit der Veredlungswirtschaft und damit für die weitere Entwicklung der Region sein. Ein großer Teil wird in Regionen mit einem Nährstoffbedarf direkt zur Düngung eingesetzt. Handelt es sich dabei z. B. um Gülle mit geringen Nährstoffgehalten, ist der Energieeinsatz für den Transport hoch.

Weiterlesen...
 
Modellregion EEG-Umsetzung PDF Drucken

Im Zuge des Vorhabens will die Region ihre Rolle als innovative Vorreiterregion vor allem für die Erzeugung, Aufbereitung und Nutzung von Biomasse weiter ausbauen und Erfahrungen und Ergebnisse an andere Regionen und an die Politik weiter geben.

Weiterlesen...
 
Umweltschonender Anbau von Energie- und Futterpflanzen PDF Drucken

Der Maisanbau dominiert nicht nur wegen der NawaRo-Biogasanlagen die landwirtschaftliche Ackernutzung in Südoldenburg. Ziel ist es, den Maisanbau hinsichtlich der Umweltwirkungen zu optimieren sowie aufgelockerte Fruchtfolgen einzuführen. Dazu ist die Flächenproduktivität beim Maisanbau zu erhöhen, um die Flächeninanspruchnahme zu reduzieren und so die Fruchtfolgen auflockern zu können. Ein großes Potential liegt in der Auswahl geeigneter Sorten sowie in der Optimierung der Ernte und Lagerung. Weiterhin können durch bedarfsgerechte Düngung, auch mit Wirtschaftsdüngern in den Bestand, positive Effekte auf die Flächenproduktivität aber auch auf die Umweltwirkung des Maisanbaus verwirklicht werden.

Weiterlesen...
 
Modellgebiete für ein Konfliktmanagement PDF Drucken

Die Analyse der regionalen Ausgangslage hat die höchst unterschiedlichen Potenziale und Chancen, aber auch die bestehenden Problem- und Konfliktlagen für die Bioenergie in Südoldenburg beleuchtet. Neben Gemeinden mit einer hohen Besatzdichte an Biogasanlagen planen gleichzeitig andere Kommunen, mit Mitteln der Bauleitplanung (Flächennutzungsplan) die Errichtung von Biogasanlagen zu steuern. Nicht nur in den Hochburgen der Veredlungswirtschaft wird eine weitere Verschärfung der Flächenknappheit und Pachtpreisentwicklung durch nachwachsende Rohstoffe befürchtet. Gleichzeitig gibt es in der Bevölkerung generell Vorbehalte gegenüber einem Ausbau der Bioenergie, was Politik und Verwaltung zum Handeln bewegt. Insgesamt fehlt es in der Region und ihren Teilräumen an abgestimmten Konzepten für übertragbare Lösungen zur Konfliktbewältigung sowie an einem intra-regionalen Erfahrungsaustausch, um voneinander zu lernen.

Weiterlesen...
 
Lernende Bioenergie-Region PDF Drucken

Die erfolgreiche Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzepts, der vorgestellten Maßnahmenbereiche und Querschnittsaufgaben (Wertschöpfung, Nachhaltigkeit, Teilhabe, Konflikte) ist auf den Aufbau von neuen und nachhaltigen Netzwerk- und Kommunikationsstrukturen angewiesen. Entsprechende Aufgaben einer kommunikativen Betreuung, Begleitung und Unterstützung werden in einem eigenen Maßnahmenbereich „Lebendige Bioenergie-Region“ gebündelt. Sie bilden zusammen die zentralen Prozessklammern des Gesamtvorhabens.

Weiterlesen...