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Gute Aussichten für den Nährstofftransport

Der aktuelle Zwischenbericht der Landwirtschaftskammer Niedersachen im Teilbereich „Effizienz der Stoffströme“ liefert eine positive Prognose für die überbetriebliche Verbringung von Nährstoffen von den Veredlungs- in die Ackerbauregionen. Diese läuft ja bereits in erheblichem Umfang und der Transport erfolgt in der Regel in Form von Rohgülle. Durch Einsatz von Kombilinern, die auf der Rückfahrt aus den Ackerbauregionen schüttfähige Güter, wie bspw. Getreide transportieren können, werden so auch Kosteneinsparungen erzielt.

Noch größer können die Einsparungen sein, wenn eingedickte Gülle transportiert und dann in der Ackerbauregion auch noch energetisch in Biogasanlagen genutzt wird. Der Vorteil hierbei wäre nicht nur das erheblich verringerte Transportvolumen sondern auch der hoch konzentrierte Nährstoffgehalt von Phosphat, der gerade für die Ackerbauregionen von Bedeutung ist. Dieses Verfahren lässt sich oftmals ohne große Investitionen umsetzen. Interessant ist laut Forschungsbericht auch die Separation von Gülle. Das gilt für die Ackerbaubetriebe stärker als für die Veredlungsbetriebe, denn für letztere sind die erzielbaren Phosphatabscheideraten vieler Separatoren noch unbefriedigend. Da inzwischen aber eine ganze Reihe von Herstellern an der Verbesserung der Abscheideraten arbeitet, wird auch hier mit einer positiven Entwicklung gerechnet. Insgesamt dürfte es deshalb schon in naher Zukunft möglich sein, den Nährstoffkreislauf zwischen Veredlungs- und Ackerbaubetrieben kostengünstiger zu schließen als bislang. Das wäre für die Veredlungsregion eine wichtige Voraussetzung, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, und für die Ackerbauregion, um Einsparpotentiale bei der Düngung zu realisieren.

 

2. Projektphase